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MC-LAST

Funktion von MC-LAST
Einsatzmöglichkeiten
Testablauf:
Im Überblick
im Detail
Registerkarten:
Verbindung
Ablauf
Einstellungen
Technische Details

Der Testablauf im Überblick

Die Testsequenz wird mit unserem Tool MC-DOTT V2.0 für 32 Bit (WIN NT oder WIN 95) erzeugt.
Beim Senden von Nachrichten über MC-DOTT werden diese automatisch in binärer Form aufgezeichnet und zusammen mit den aktuell eingestellten Schlüssel für MAC-Berechnung, dem aktuell eingestellten Gerät und den Kundenspezifika in einer Datei auf der Festplatte abgespeichert. 
Diese Datei kann beliebig viele Nachrichten enthalten und in MC-LAST geladen werden.

Über MC-DOTT kann in die Testsequenz auch eine Kurzbeschreibung eingefügt werden; diese wird in MC-LAST beim Laden der Sequenz angezeigt und dient zum schnelleren Auffinden der gewünschten Lasttest-Sequenz.

Alternativ und sofern vorhanden, können wir die Testdaten auch aus Ihrer Testkunden- Datenbank exportieren. Wir haben dazu ein Tool, das mit einfachen SQL-Statements die relavanten Felder (Bankleitzahl, Kontonummer) entlädt und im MC-Last-Format abspeichert. Die Oberfläche des Programmes bietet Ihnen auch die Möglichkeit, die gewünschte sachliche Verteilung (%-Angaben für Anteil an GA-, POS-, ECI-, EDC- und POZ-Nachrichten) anzugeben. Die Daten werden dann nach Ihren Vorgaben in entsprechende Nachrichten umgebaut. Der dritte Schritt besteht nun darin, die Datensätze so zu mischen, daß eine zufällige Reihenfolge entsteht. Dies verhindert, daß der Datenbank-Chache zum Tragen kommt, was ja in der Praxis auch nicht der Fall wäre.

In MC-LAST können die Nachrichtensequenzen geladen und mittels eines Editors bearbeitet werden. Es können hierbei Nachrichten entfernt und dupliziert werden; außerdem kann die Reihenfolge der Nachrichten in der Sequenz beliebig verändert werden. Auf diese Art ist es auch möglich, die Streuung von Nachrichtentypen (z.B. 30% GA-Nachrichten, 50% POS-Nachrichten und 20% elcash-Nachrichten) einzustellen. Wenn der Benutzer die Sequenz geladen und bearbeitet hat, wird diese von MC-LAST im Hauptspeicher abgelegt, so daß beim Ablauf des Lasttests kein Festplattenzugriff notwendig ist. 

Außerdem kann der Benutzer ein Verbindungsset laden und bearbeiten. Der Anwender kann dabei auch die Verbindung zu jedem gewünschten Partner testen und den Sende-/Empfangsport festlegen. Es kön-nen aus einem geladenen Verbindungsset beliebig Verbindungen selektiert oder deselektiert werden. Auch diese Information merkt sich MC-LAST in Hauptspeicher-Listen.

In der Folge muß der Anwender die Eckdaten für den Lasttest einstellen. Dabei handelt es sich um Start- und Stopzeitpunkt, das gewünschte Sendeintervall und die Art der Verteilung der Sendeanstöße in diesem Zeitraum.
Beim Start des Lasttests wird mit der ersten selektierten Verbindung begonnen. Es wird die erste Nach-richt aus der eingestellten Sequenz gelesen und bearbeitet. Dies bedeutet, daß gegebenenfalls die Zähler in den BMP-Positionen 3, 11, 41 und 57 gemäß den Kundenspezifika neu eingestellt und die Uhrzeit und das Datum (BMP-Positionen 12 und 13) aktualisiert werden. Dann wird die MAC neu berechnet und die Nachricht versandt. Wurden vom Benutzer mehrere Verbindungen eingestellt, so wird nun mit der näch-sten Verbindung und der nächsten Nachricht fortgefahren. Die ankommenden Antworten werden jeweils dem Absender zugeordnet und die Antwortzeiten im Protokoll vermerkt.

Der Lasttest kann jederzeit über eine Pause-Taste unterbrochen oder über die Stop-Taste beendet wer-den. Zum Testen der Sequenz kann jede Aktion mittels der Taste „Schritt“ einzeln durchlaufen werden. Brechen während des Tests eine oder mehrere Verbindungen ab, so wird dies an der Oberfläche angezeigt. Das System probiert dann automatisch bei jedem Durchlauf, diese Verbindung wieder herzustellen.
 

Bei Erreichen der Endebedingung wird das im Hauptspeicher abgelegte Protokoll nach den Vorgaben des Anwenders formatiert und auf die Festplatte geschrieben. Das Protokoll kann natürlich auch ausgedruckt werden oder als ASCII-Datei mit „ ; “ als Trennzeichen für die Weiterverarbeitung in einer anderen Anwendung (z.B. Excel) abgelegt werden. Die Ausgabe des Protokolls kann je Verbindung, für eine Gruppe von Verbindungen oder für alle Verbindungen erfolgen.

 

Letzte Aktualisierung: 07.07.99  
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