1.1 Testtool
MC-LAST ist ein dialogorientiertes Testtool, das zur
Lasttestsimulation von SB-Geräten (Geldautomaten, INFO-Terminals, electronic
cash-Terminals, edc-Terminals, etc.) an Autorisierungszentralen konzipiert wurde.
Weiterhin bietet MC-LAST die Möglichkeit der Simulation einer
Autorisierungszentrale um die Performance eines Autorisierungssystemes (z.B. des
Bankenverlages) zu vermessen.
Die Testdaten können über MC-DOTT erzeugt oder aus Ihrer Datenbank exportiert
werden. Eine ausführliche Protokollierung in Datei und in Listenform gehört ebenfalls
zum Lieferumfang.
1.2 Simulation
mehrerer SB-Geräte
MC-LAST kann auch als Simulator für SB-Geräte
dienen und so für den Lasttest für das Autorisierungssystem des Netzbetreibers
eingesetzt werden. Dabei ist es wichtig, daß auf vielen Verbindungen gleichzeitig
Nachrichten eintreffen. MC-LAST kann bis zu 48 Verbindungen gleichzeitig aufbauen.
Die Nachrichten können synchron oder asynchron gesendet werden. Das Protokoll (TCP/IP od.
X.25) kann ebenfalls je Verbindung festgelegt werden. Um den Prozessor möglichst gut zu
nutzen wurde hier auf die Multi-Thread Technik gesetzt, so daß jede Verbindung in einer
eigenen Task abgehandelt wird.
1.3 Simulation
einer AZ
Um ein Autorisierungssystem unter jene Last zu setzen, die
in der Realität auftritt, müssen min. 30 Transaktionen pro Sekunde gesendet werden
können. Damit diese Last erzeugt werden kann, wurde unser Produkt auf maximale
Performance ausgerichtet. Dies bedeutet, daß das Programm vollständig im Hauptspeicher
arbeitet und keine Zugriffe auf die Peripherie tätigt.
Auch das ausführliche Protokoll wird im Hauptspeicher geführt und nur bei Erreichen der
Max-Water-Grenze auf die Festplatte geschrieben. Die Programmierung erfolgte vollständig
in C++ V 4.2; die Objekte wurden mit der Microsoft® Foundation Class Library (MFC)
realisiert.
1.4 Ausführliche
Protokollierung
Wie bereits erwähnt, wird während des Testablaufes ein
sehr ausführliches Protokoll im Hauptspeicher mitgeschrieben. Alle Aktionen werden auf
Millisekunden genau aufgezeichnet. Die Oberfläche bietet Ihnen die Möglichkeit, dieses
Protokoll formatiert auszudrucken und/oder abzuspeichern.
Außerdem erhalten Sie im Anschluß an den Lasttest eine umfangreiche Test-Zusammenfassung
mit den Eckdaten, den Antwortzeiten, dem zeitlichem Verlauf des Nachrichtenstromes und
vielem mehr. Das Protokoll kann außerdem als ASCII-Datei in normierter Form entladen
werden, so daß eine Weiterverarbeitung in anderen Anwendungen (z.B. Excel) möglich ist.
2.
2.1 Wie Sie aus
obiger Zeichnung ersehen können, kann MC-LAST sehr vielfältig eingesetzt werden:
2.2
Simulator für die Autorisierungszentrale
Können Sie MC-LAST auch als Simulator für Ihre Autorisierungszentrale verwenden und so ein Autorisierungssystem so richtig unter Last setzen. Dazu werden nur wenige Verbindungen zum gewünschten Hostrechner aufgebaut. Auf diesen Verbindungen sendet MC-LAST dann die eingestellte Sequenz in der vorgewählten Zeitspanne und mit dem eingestellten Intervall. Wie Sie aus dem Anhang ersehen können, haben wir bereits mit einigen Rechnern den Datendurchsatz getestet und können zwischen 9 und 393 Transaktionen je Sekunde senden.
2.3 Kommunikation
Die Kommunikation zu den Partnern kann über TCP/IP
(mittels Microsoft-WIN-Sockets) oder über X.25 hergestellt werden:
TCP/IP gewährleistet höchste Performance, die Unabhängigkeit von den diversen Hardware-
und Betriebssystem-Plattformen der/des Partner/Partners und ein einfaches,
benutzerfreundli-ches Handling. Über X.25 sind noch heute viele Endgeäte im
SB-Kundenbetrieb angeschlossen. Deshalb haben wir diese Kommunikationsart auch in unser
Produkt eingebaut.